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Wohnprojekte aus dem Alten Gutshof

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Programm

Sommer und Herbst 2026

Workshops

Workshops werden in Abstimmung mit den interessierten Teilnehmern organi-siert.

Kontaktieren Sie uns gerne per Email oder telefonisch. Wir stimmen Ihre Teilnahme und die Terminierung individuell mit Ihnen ab.

Während der ersten Workshops arbeiten wir gemeinsam mit Ihnen Möglichkeiten und weitere Schritte aus.

Die Teilnahme an den ersten 2 Workshops ist kostenlos.

Im Alten Gutshof, Stiegelgasse 42, Ingelheim

Kindertheater im Alten Gutshof mit Infoabend

Freitag, 7. August 2026 15 Uhr: Aufführung des Kinder-Sommertheaters mit Corina Ramona Ratzel (www.corinaramonaratzel.com).

Danach Infoabend zu den Wohnprojekten.

Infoabend

Donnerstag, 20. August 2026 17.30 Uhr bis 20 Uhr

Infoabend

Donnerstag, 3. September 2026 17.30 Uhr bis 20 Uhr

Infoabend

Donnerstag, 8. Oktober 2026 17.30 Uhr bis 20 Uhr

Bei den Infoabenden erfahren Sie mehr zu unserer Bauweise und den planerischen Vorgehensweisen und haben Gelegenheit mit uns über Ihre Teilnahme an Workshops zu sprechen.

Wir bitten möglichst um Voranmeldung. Gebühren fallen nicht an. Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

Lichtblicke im November

Anfang November 2026.

Präsentationen und Informationen im Ambiente der Ober-Ingelheimer Lichtblicke im November.


Die Planung

Alles aus einer Hand

Der Alte Gutshof ist das Zentrum für Entwicklung und Planung der Wohnprojekte. Hier koordinieren und planen wir Ihr Projekt von der ersten Idee bis zum Einzug.

Sie wählen Ihre Rolle

Als Bauherrengruppe vollständig selbst tragen, mit einem Investor zusammenarbeiten oder zur Miete einziehen — jede Abstufung ist möglich.

So arbeiten wir

Wir steuern die Arbeit der Gruppe, erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Programm und Kosten, entwerfen und konstruieren die Holzbauten und realisieren Ihr Projekt mit verlässlichen Partnern.

Wir finden Ihren Ort

Das Grundstück suchen wir gemeinsam mit der Projektgruppe — die Möglichkeiten sind vielfältig, wir bearbeiten in jedem Fall die Abwicklung. Die Wohnprojekte entwickeln wir im Rhein-Main-Ge-biet und überregional.

Ihr Zuhause gestalten Sie mit

Vom schlüsselfertigen Einzug bis zum eigenen Ausbau — Sie bestimmen, wie weit Sie mitwirken möchten.

Der Alte Gutshof als Projektzentrum

Im Alten Gutshof, in der Ober-Ingelheimer Altstadt, führt additional spaces alle Fäden zusammen: Projektentwicklung, Entwurf, die Koordination der Gruppe und die Steuerung bis zur fertigen Umsetzung.

So entsteht Ihr Projekt aus einer Hand und an einem Ort – fachlich begleitet über den ganzen Weg.

Das Planungs- und Bausystem macht klare Entscheidungen möglich und hält zugleich die Spielräume offen, in denen Ihr Projekt seine eigene Gestalt findet.

Dazu gehört eine Entscheidung, die viele am Anfang gar nicht als Wahl kennen: wie Ihr Projekt getragen und realisiert wird. Auf dem einen Weg finanziert und errichtet ein Investor das Vorhaben nach dem gemeinsam erarbeiteten Programm; Sie prägen die Gestalt Ihres künftigen Zuhauses und erwerben es zu einem von Beginn an festen Preis, ohne selbst Bauherr sein zu müssen. Auf dem anderen Weg nehmen Sie als Gruppe die tragende Rolle selbst ein und wirken in jeder Phase tief mit. Und dazwischen ist jede Abstufung möglich: Wie viel Sie selbst tragen und wie tief Sie gestalten, bestimmen Sie. Und Sie müssen nicht erwerben, um dabei zu sein: Auch wer später zur Miete einziehen möchte, kann ein Projekt von Anfang an begleiten.

Ahnlich frei ist, wie viel Gemeinschaft Ihr Projekt tragen soll. Manche Gruppen wünschen sich von Beginn an ein dicht geknüpftes Miteinander mit fest verabredeten gemeinsamen Aufgaben; andere wollen vor allem gut wohnen und der Nachbarschaft Raum lassen, aus sich selbst zu wachsen. Auch eine kleine, stark verbundene Kern-gruppe, die sich nach und nach öffnet, ist möglich. Der Alte Gutshof projektiert alle diese Wege – die soziale Gestalt Ihres Projekts ist Teil dessen, was Sie wählen, nicht etwas, das Ihnen vorgegeben wird.

Wir arbeiten alle diese Wege vollständig aus und führen sie von der ersten Idee bis zur Übergabe. Auch die Umsetzung bündeln wir dabei in klar verantwortete Bereiche — Bestand und Boden, Holzbau und Fassaden, Technik und Ausbau — und führen sie zu einem Ganzen zusammen.

Der Weg zum Ort

Viele Gruppen fragen sich zu Beginn, wo ihr Projekt realisiert werden soll. Der Weg zum Ort gehört zur gemeinsamen Arbeit. Dafür gibt es mehrere Wege: additional spaces sucht fortlaufend nach geeigneten

Grundstücken in verschiedenen Regionen und klärt vorab das Baurecht und die Bereitschaft der Eigentümer. Ebenso kann ein Teilnehmer ein eigenes Grundstück einbringen, oder es wird gezielt für Ihre Gruppe gesucht, auch im Gespräch mit Gemeinden.

Hat die Gruppe ihren Ort bestimmt, wird auch der Weg ins Eigentum mitgesteuert — je nach Modell erwirbt die Gruppe das Grundstück gemeinsam in einer passenden, erprobten Rechtsform (etwa als Wohnungseigentümergemeinschaft), die jedem sein klar abgegrenztes Eigentum sichert, oder der Investor erwirbt das Grundstück für das Projekt. Genauso kann auch ein Teilnehmer ein Grundstück in das Projekt einbringen.

Kooperative Planung

Ihr Projekt entsteht im Dialog. Die Teilnehmer können das gemeinsame Programm kooperativ mitgestalten, und ihre Wünsche und Entscheidungen werden planerisch übersetzt.

Jeder Teilnehmer wählt für das eigene Zuhause das Wohnmodell, die Ausbauvariante und, im Rahmen des Möglichen, die Lage im Projekt.

Wo Wünsche sich kreuzen, führen wir sie zusammen: Es gehört zu unserer Arbeit, aus vielen einzelnen Vorstellungen eine Lösung zu formen, in der sich möglichst jeder wiederfindet.

Das eigene Zuhause kann schrittweise wachsen – man kann einfach beginnen und den eigenen Bereich später erweitern, ganz wie es das Leben und die eigenen Mittel zulassen. Das System ist baulich darauf angelegt. Und im Inneren sind Sie frei: Vom kostengünstigsten Grundausbau bis zur ganz eigenen Gestaltung ist alles möglich, mit eigenen Ideen, auf Wunsch auch in Eigenleistung.

Und Sie bestimmen selbst, wie weit unsere Planung in Ihren privaten Raum reicht — ob wir Ihr Zuhause schlüsselfertig übergeben, ob Sie im Innern alles selbst umsetzen, auch schrittweise — oder einen Weg dazwischen wählen.

Das Bausystem bildet eine feste Grundordnung — das Tragwerk, die großen Wege, die das Ganze zusammenhalten. Sie ist gesetzt und gibt allen Halt. Daneben gibt es die vorbereiteten Stellen, die das System flexibel machen: die Große und der Zuschnitt der Einheiten, ihre veränderbaren Verbindungen, der Ausbau, die gemeinsamen Flächen.

Genau hier liegen Ihre Entscheidungen — und weil das System klar ist, wird aus Ihrer Mitwirkung zügig und verlässlich gebaute Architektur.

So entsteht aus vielen einzelnen Vorstellungen ein Projekt, das zusam-menhalt. Diese Zusammenführung ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit:

Wir moderieren die Gruppe, ordnen Wünsche, lösen Widersprüche und führen den Prozess strukturiert zum Ziel.

Vielfalt und Mischung

An einem gemeinsamen Ort finden unterschiedliche Wohnformen, Lebensweisen und Haushalte zusammen. Menschen leben hier nah beieinander, doch jeder nach seiner Art. Und vieles, was sonst aus-einanderfällt, rückt wieder zusammen: Auch das Arbeiten muss nicht länger anderswo stattfinden – Werkstatt, Atelier, das Büro für ein paar Stunden am Tag finden hier ebenso ihren Platz wie das Woh-nen. Gebaut ist der Ort für alle, durchgehend barrierefrei und über alle Ebenen zugänglich. Und gerade aus dieser Mischung entsteht, fast von selbst, ein Alltag, in dem man füreinander da sein kann, wenn man möchte.

Im Projekt sind verlässliche Strukturen vorbereiteter Optionen angelegt – klar genug, um Sicherheit zu geben, offen genug, um Entwicklung und Veränderung zuzulassen. Es gibt den Raum, in dem sich Leben entfaltet, wie es kommt.

Dass gerade die Außenräume die lebendigsten sind, ist alte Er-fahrung. Der Hof, der Garten, die gemeinsame Werkstatt: Orte, an denen sich etwas entwickelt, ohne von vornherein festgelegt zu sein.

Solche Räume hält die neue Bauweise bereit – Zwischenräume, gemeinsame Flächen und Wege, an denen Begegnung und eigene Initiative Platz finden.

Darum kann Gemeinschaft frei entstehen, sie muss nicht erst verabredet werden. Wer jedoch ein festes Miteinander sucht, findet allen Raum dafür. Doch ebenso darf Gemeinschaft einfach geschehen – beim zufälligen Begegnen auf den Wegen, am gemeinsamen Tisch im Hof, in der Werkstatt, die offenstehen kann. Wie viel Nahe Sie suchen, bestimmen Sie selbst, Gemeinschaft bleibt eine Wahl.


Das Leben

Vom Studio bis zum Haus – im selben Bau

Die massiven Holzböden tragen wie der Grund selbst und nehmen die Gärten mit in die Höhe.

Vom kleinen Studio bis zum großen Haus wächst jedes Zuhause dreidimensional durch die Holz-ebenen. Es fühlt sich an wie das eigene Haus mit Garten und trägt doch alle Vorteile des Miteinan-ders.

Ein Zuhause, das mitgeht

Es wächst oder gibt Raum ab. Das Bausystem erlaubt vielfältige Anpassungen — ganz wie das Leben spielt.

So nah, wie Sie möchten

Die Wege verzweigen sich wie ein Baum: breite Orte der Begegnung und stille Pfade nebenein-ander. Gemeinschaft kann frei entstehen — und ebenso der Rückzug, wann immer Sie ihn suchen.

Ein Ort mit Geschichte

Sie ziehen nicht auf einen leeren Bauplatz, sondern an einen gewachsenen Ort — wo Altes und Neues sich beleben und Sie die Geschichte weiterleben.

Neuer Raum

Auf den massiven Holzebenen des Bausystems entstehen neue, bewohnbare Böden. Sie tragen wie der Grund selbst und liegen doch frei über dem Gelände, durchzogen von Licht. Auf ihnen entwickelt sich ein ganzer Lebensraum: Wohnungen und Häuser, kleine und große, dazwischen Höfe, Gärten, Wege und stille Winkel zum Rück-zug. Man kann sich diese Ebenen wie schwebende Grundstücke vorstellen – fester Boden, der nach oben gewandert ist und dort alles trägt, was einen Ort ausmacht. In jedem Zuhause entsteht dabei das Gefühl des eigenen Hauses mit Garten – und zugleich alles, was nur das Zusammenwohnen schenkt.

So schwer das Holz ist, so leicht wirkt das Ganze: Die Bauten stehen nur zum Teil auf dem Boden, öffnen sich nach oben wie eine Blüte und nehmen die Gärten mit in die Höhe.

Zwischen innen und außen liegen bewohnbare Zwischenräume.

Weit, geschützt und grün – verbunden mit Licht, Luft und Ausblick: wohnen mit der Natur, in vollem Komfort. Übergänge werden erleb-bar. Man tritt aus dem Zimmer, bleibt einen Moment stehen, geht hinaus in den Garten – und ist doch noch zuhause. Oft ist es gerade dieses Dazwischen, in dem sich das Leben am schönsten entfaltet

– an den Schwellen, wo eines ins andere übergeht. Und dieses Dazwischen endet nicht an den eigenen Türen: Es setzt sich fort über geschützte Loggien und grüne Filter, über die gemeinsamen Wege bis hinaus, wo der Bau mit Stadt und Landschaft zusammenwächst: vom stillsten Rückzug ins offene Leben. Dieser Schutz ist auf jeder Stufe vorhanden: im eigenen Zuhause, wo er ganz persönlich ist, und ebenso auf den gemeinsamen Wegen, wo man ihn miteinander teilt.

So wächst Verbundenheit aus dem Raum selbst.

Die gemeinsamen Wege wachsen wie ein Baum. Uber Treppen und Aufzüge, Gassen, Galerien und Dachgärten verzweigen sie sich durch den alten Bestand und über die neuen Holzebenen, bis hinauf zu den hängenden Gärten. Helle, offene Wege — dunkle Treppenhäuser und lange Flure gibt es nicht.

Auf diesen Wegen spielt sich das Leben ab. Manche sind breit und einladend, kleine Orte der Begegnung: Hier tüftelt jemand in einer Werkstatt an der Brücke, dort sitzt jemand mit einem Buch in der Sonne, vorn spielen Kinder – man trifft sich. Andere sind schmale, stille Pfade, die zurückgezogenen Verbindungen, auf denen man selten jemandem begegnet. So findet jeder den Weg, der zu seiner Stimmung passt. Und selbst dort, wo diese Wege sich nach außen öffnen — auf den Brücken und Galerien, an den Rändern zum öffentlichen Raum —, ist das Gefühl von Schutz da. Gerade weil man.

hier dicht beieinander lebt, entsteht eine Geborgenheit, die andere Wohnformen so nicht kennen. Man ist im Freien und doch geborgen, Teil eines gemeinsamen Ortes, bis man in die offene Stadt hinaustritt.

Vieles, was den Alltag sonst schwer macht, wird hier leichter, weil der Lebensraum nah und durchlässig ist. Kinder, die zusammen aufwachsen und in Sichtweite spielen; ein Essen, das man miteinander teilen kann; eine helfende Hand, wenn das Leben sie braucht — all das findet hier mühelos seinen Ort, getragen von der Gemeinschaft, wo es gewünscht ist. Ihr eigener Bereich bleibt dabei ganz Ihrer; wie weit Sie sich öffnen entscheiden Sie.

Entwicklung und Veränderung

Ein Zuhause sollte dem Leben folgen können. Hier kann es das: Räume und Nutzungen wandeln sich mit, weil das System von Anfang an darauf angelegt ist. Wohnungen und Häuser wachsen, wenn die Familie größer wird, geben Raum ab, falls er nicht mehr gebraucht wird, lassen sich verbinden oder wieder trennen. Auch Wege, Zugänge und gemeinsame Bereiche können neuen Wünschen folgen.

Das gelingt, weil zwei Schichten zusammenspielen. Eine bleibt und gibt Halt: das Tragwerk, die großen Wege, die Grundordnung des Ganzen. Die andere ist veränderbar und findet immer wieder neuen Anschluss: Wände, Ausbau, die Größe und der Zuschnitt der Ein-heiten. Verbunden werden beide durch Koppler, die wir eigens dafür entwickelt haben — einfach und genau an den Stellen, an denen Veränderung ansetzen soll.

So bleibt das Tragende fest, während sich das Leben darin frei be-wegt. Veränderung ist hier von Anfang an mitgedacht und gehört fest zum System. Das Bauwerk verändert sich so, wie das Leben selbst.

An diesen Orten kann man bleiben. Denn oft treibt das Leben Menschen fort, zwingt sie, ein Zuhause aufzugeben, wenn sich die Lebenslage andert. Hier wächst und schrumpft der eigene Raum stattdessen mit: Man kann im Alter bleiben, statt fortzuziehen; junge Menschen finden eigenen Raum; und in Übergangszeiten lässt sich ein Teil abtrennen und vermieten — ein Stück Sicherheit, das auch den finanziellen Spielraum erweitert. Das Zuhause folgt dem Leben.

Und weil man bleiben kann, verknüpfen sich mit dem Ort über die Jahre Erinnerungen — all die kleinen Dinge sammeln sich an, die ein Leben ausmachen und ein Haus erst zu einem Zuhause werden lassen.

Einbindung in den Ort

Ein neuer Bau beginnt meist nicht auf neutralem Grund. Der Ort ist schon da – mit seinen Wegen, Mauern, Höfen und allem, was Menschen über die Zeit in ihn hineingelebt haben. Die neue Bauweise knüpft daran an, statt darüber hinwegzugehen. So entstehen neue Orte, die weiterleben.

Das Alte und das Neue teilen sich die Aufgaben. Der Bestand kann neue Aufgaben übernehmen — die gemeinsame Treppe oder Ge-meinschaftsräume im alten Gemäuer; was er nicht mehr leisten kann, übernimmt der Holzbau. Beide bleiben erkennbar und greifen doch ineinander – am schönsten dort, wo die gemeinsamen Wege aus altem Bestand in die hellen Holzebenen überfließen. Der alte Ort wird nicht überformt, er wird wieder bewohnbar.

Dabei beleben sich beide gegenseitig. Das Neue macht das Alte wieder nutzbar — eine alte Scheune wird zum Durchgang, ein verlassener Hof zum Treffpunkt. Und das Alte gibt dem Neuen Halt und Erinnerung: gewachsene Mauern, vertraute Wege, einen Ort, der schon da war und an den man anknüpft.

Auch was das Projekt an Neuem Leben mitbringt, vernetzt sich mit dem Ort: Eine gemeinschaftliche Küche, eine Werkstatt, ein Pflegedienst oder die gemeinsame Energieversorgung können ein altes Bestandsgebäude beleben – und ebenso können vorhandene Einrichtungen in der Nachbarschaft vom Projekt mitgenutzt und mitgetragen werden. So stärkt eines das andere, in beide Richtungen.

Das neue Leben verbindet sich mit dem, was schon da war. Natur, Licht, Luft und Bewegung prägen den Charakter, ob in der Stadt oder auf dem Land. Und wer einzieht, kommt nicht an einen leergeräumten Bauplatz, sondern an einen Ort mit Geschichte – der von nun an auch die eigene wird.


Das Bausystem

Holz, das man sieht und spürt

Massives Holz, mit großer Sorgfalt gefügt – warm, fest und nachwachsend.

Gefertigt im Werk, frei in der Gestalt

Fast alles entsteht vorgefertigt im Werk — mit einer Genauigkeit, die auf der Baustelle kaum erreichbar ware. Das halt die Kosten von Beginn an klar und lässt Ihnen doch jede gestalterische Freiheit.

Behaglich, ohne sich zu kümmern

Im Winter warm, im Sommer kühl — die Technik arbeitet still im Hintergrund, und der Raum gehört ganz dem Leben.

Mehr Natur, gebaut für Generationen

Holz wächst nach, und geteilte Technik hält den Verbrauch niedrig. Das Grün durchwächst den ganzen Bau — es kühlt an heißen Tagen und nimmt den Regen auf. So entsteht neuer Natur-raum, wo vorher keiner war, und ein Zuhause, das uber Generationen seinen Wert behalt.

Robuster moderner Holzbau aus vorgefertigten Modulen

Das Bausystem ist massiv, geschichtet und mit großer Sorgfalt ge-fügt. Es baut mit einem Material, das nachwächst: Holz, ergänzt um natürliche Stoffe und Glas. Die tragenden Holzebenen sind dabei mehr als Konstruktion – sie werden selbst zum warmen, festen Boden, auf dem das Wohnen entsteht.

Im Innern sind die Wohnräume wie eigene, ruhige Körper in die Holzstruktur eingestellt – von ihr durch eine schützende Schicht getrennt, sodass Schall, Kälte und Hitze draußen bleiben. Innen ist der Rückzug still und geborgen, nach außen öffnet sich der Bau weit zur Sonne.

Nahezu alles entsteht vorgefertigt im Werk: die tragenden Module, die Fassaden, die Technik, der Ausbau. Auf dem Grundstück werden die Teile dann zusammengefügt. Das bringt eine Genauigkeit, die auf der Baustelle allein kaum erreichbar wäre, und verbindet sie mit gestalterischer Freiheit. Die Vorfertigung macht das Bauen zugleich wirtschaftlich: Kosteneffizienz ist eines der wichtigsten Ziele des Systems, und die Kosten stehen von Beginn an klar fest.

In den Konstruktionsebenen sind die Verbindungen für Wachstum und Veränderung von vornherein angelegt, in alle Richtungen. Weil der Ausbau in Schichten erfolgt, hat jeder die Wahl: seinen eigenen Bereich einfach zu beginnen und Stück für Stück weiter auszubauen, oder im ersten Schritt alles fertigzustellen — das verteilt auch die Kosten über die Zeit. Weil der ganze Ablauf genau vorgeplant ist, werden Kosten, Termine und Qualitäten verlässlich steuerbar.

Technik, die im Hintergrund dient

Auch die Gebäudetechnik kommt vorgefertigt als Modul – fertig abgestimmt, sauber eingefügt, und den Wohnraum frei lassend. Sie arbeitet im Hintergrund: Energie, Luft, Wärme und Versorgung greifen in einem klug verbundenen System ineinander, gemeinschaftlich und effizient organisiert. Was dahintersteckt, ist viel – zu sehen und zu hören ist davon fast nichts.

Spürbar ist allein das Ergebnis: Die Luft bleibt zu jeder Jahreszeit frisch und gut, als säße man an einem schönen Tag im Freien. Dieselbe stille Technik, die im Winter wärmt, hält im Sommer angenehm kühl – und schon der Bau selbst, mit seinen tiefen Schichten und dem Grün, fängt die Hitze ab, bevor Technik überhaupt nachhilft.

Es braucht dafür kein zusätzliches Gerät und kein Zutun: An den

heißesten Tagen bleibt es drinnen selbstverständlich kühl, so wie es im Winter selbstverständlich warm ist. So bleibt es das ganze Jahr behaglich, ohne dass man sich darum kümmern müsste.

Auch die geschützten Zwischenräume — die Wintergärten und Eingänge hinter der äußeren Verglasung – bleiben dabei wohlig temperiert. Sie liegen so geschützt zwischen außen und innen, dass die Warme des Hauses sie durchzieht; man tritt nicht aus dem Warmen ins Kühle, sondern bewegt sich durch ein zusammenhängendes, angenehmes Ganzes — bis hin zu den Schwellen, an denen sich der Raum zum Garten öffnet.

Die Aufgabe der Technik ist, zu dienen und kaum bemerkt zu werden.Sie sorgt für geringen Energiebedarf und bleibt dabei gut zugänglich, wenn etwas gewartet oder erneuert wird. Zusammen mit der räumlichen Schichtung bleibt das Wohnen leicht und alltagstauglich: hoher Komfort, und der Raum gehört ganz dem Leben. Vieles wird gemeinsam getragen statt einzeln vorgehalten. Das entlastet jedes Zuhause und macht das Ganze effizienter — ein stiller Vorteil des gemeinsamen Bauens.

Ressourcen und Kreisläufe

Energie, Baustoffe und technische Systeme werden in langfristigen, verantwortlichen Kreisläufen gedacht. Holz bringt dafür eine seltene Eigenschaft mit: Es wächst nach, und seine gewachsene Zeit bleibt im fertigen Bau gegenwärtig – als Wärme, die man sieht und spürt.

Gemeinsam betriebene Elemente dienen den einzelnen Einheiten und erhöhen die Wirksamkeit des Ganzen. Was geteilt wird, muss nicht vielfach vorhanden sein.

Weil sich Ausbau, Nutzung und Technik leicht anpassen lassen, bleibt das System lange jung. Spätere Veränderungen sind einge-plant, einzelne Teile lassen sich erneuern, während das Ganze trägt.

So bleibt das Gebäude über Generationen nutzbar – und weil es mit dem Leben mitwächst, behält es dauerhaft seinen Wert.

Grün ist hier ein Stück des Lebensraums selbst – und es durch-wachst den ganzen Bau. Pflanzen stehen im Boden, klettern an den Fassaden, hängen aus den Lufträumen und hängen durch die offenen Ebenen von Geschoss zu Geschoss. Eine Feige wächst bis ans Fenster, ihre reifen Früchte in Reichweite; vor der Küche duften Kräuter und Beeren, frisch zu pflücken, und oben auf dem Dach wachsen Bäume. So wie die Wege wachsen auch Licht und Grün durch die Struktur, von den eigenen Gärten über die gemeinsamen

grünen Ebenen bis dorthin, wo der Bau auf den gewachsenen Ort und seine alten Mauern trifft. Es entsteht ein durchgehend grüner, lebendiger Lebensraum.

Dabei bestimmen Sie Ihre eigene Nähe zum Grün. Die Fassade ist in Schichten gestaffelt: von der ganz offenen Ebene über geschützte, halboffene Bereiche bis zum ruhigsten Innenraum. Jeder findet die Stufe, die zu ihm passt — mitten im Grünen oder wohlig dahinter.

So bringt gerade das dichte Bauen mehr Natur hervor: Die Bauweise schafft auch dort Naturraum, wo vorher keiner war. Über viele Ebenen entsteht ein vielfältiger Lebensraum — für die Menschen, und ebenso für die Natur, die hier neuen Platz findet. Es kühlt an heißen Tagen, Regen wird aufgenommen und nährt das Grün.

Am Ende fügt sich eines zum anderen. Indem jeder hier sein eigenes gutes Leben findet, entsteht beinahe von selbst ein Ort, der auch im Größeren trägt: Aus dem räumlichen Zusammenspiel schließen sich die Kreisläufe, reich an Leben, offen für viele. Nichts davon muss verordnet werden. Es wächst aus der Art, wie hier gebaut und gewohnt wird.


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